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Gemeinderatssitzungen vom 25.02.2014 und 11.03.2014



Neuer Standort Entsorgungsplatz

Der derzeitige Entsorgungsplatz für Glas, Alu/Blech und Textilien an der Lostorferstrasse ist sowohl für den Grundeigentümer des Areals als auch für die Gemeinde aus verschiedenen Gründen nicht optimal. Im Auftrag des Gemeinderates haben die Umweltschutzkommission und die Werkkommission deshalb Alternativen geprüft. An seiner letzten Sitzung hat der Rat schliesslich den Antrag auf eine Verlegung des Entsorgungsplatzes westseitig neben den Werkhof, auf das gemeindeeigene Grundstück GB Winznau Nr. 982 beraten. Der Standort unmittelbar neben dem Werkhof hat insbesondere den Vorteil, dass der Gemeindearbeiter die Anlage besser unter Kontrolle hat und entsprechend auch der Unterhalt erleichtert wird. Zu mehr Diskussionen führte beim Rat hingegen das System der Entsorgung. Die Umweltschutzkommission und die Werkkommission beantragten, neu eine Unterflurentsorgungsanlage einzubauen. Die Anschaffungs- und Einbaukosten sind im Gegenzug zur bisherigen Oberfluranlage (Container) teuer. Eine Unterfluranlage bringt gegenüber dem oberirdischen System jedoch wesentliche Vorteile mit sich. So verringert diese die Lärmbelastung der Umgebung massiv, verbessert die Sauberkeit der Entsorgungsstelle stark und ist zudem wesentlich ästhetischer als die Container bei Oberfluranlagen. Aus diesen Gründen hat sich der Gemeinderat entschieden, beim neuen Entsorgungsstandort Werkhof für die Entsorgung von Glas und Alu/Blech ein Unterflursystem einzubauen. Die Umweltschutz- und die Werkkommission wurden beauftragt, dem Gemeinderat einen Projektvorschlag einzureichen.

Externe Baugesuchsprüfung

Auf Beginn der neuen Amtsperiode konnte für die Baukommission kein neues Mitglied mit den für die Prüfung komplexer Baugesuche erforderlichen Fachkenntnissen gefunden werden. Entsprechend musste eine Lösung mit einer externen Fachfirma gesucht werden. Die entsprechenden Offerten wurden eingeholt und dem Gemeinderat vorgelegt. Aufgrund der eingereichten Offerten hat die Baukommission dem Rat die Auftragsvergabe an die Firma Frey+Gnehm Ingenieure AG, Olten beantragt. Diese soll einerseits die Prüfung komplexer Baugesuche vornehmen und die Baukommission bei Spezialfällen beratend unterstützen. Die Firma Frey+Gnehm Ingenieure AG, Olten hat seit vielen Jahren verschiedenste Projekte der Gemeinde Winznau im Bereich Ortsplanung und Tiefbau begleitet und besitzt deshalb bereits wertvolle Vorkenntnisse. Zudem geniesst Frey+Gnehm einen tadellosen Ruf bei andern Gemeinden, mit deren Baugesuchsprüfungen sie bereits beauftragt ist. Der Gemeinderat hat die Vergabe des Auftrages deshalb einstimmig an die Firma Frey+Gnehm beschlossen. Die Baukommission wird die Leistungen nach Bedarf abrufen können und die Firma erstellt je bearbeitetes Baugesuch eine Kostenabrechnung. Die Kontrolle zur Einhaltung des an der Gemeindeversammlung bewilligten Budgets ist damit optimal gewährleistet.

In Kürze:

Der Tank der bestehenden Ölheizung des Schulareals muss bis Sommer 2015 saniert werden. Auf Antrag der Baukommission hat der Gemeinderat der Erstellung eines Energie-, resp. Heizungsersatzkonzeptes zugestimmt. Das Konzept soll aufzeigen, welche Heizsysteme möglich und wirtschaftlich sinnvoll sind.

Die seit 1976 bestehende Dorfzeitschrift Räbeblatt wird neu farbig gedruckt. Zudem hat der Gemeinderat Richtlinien beschlossen, in welchen Angaben zu Erscheinung, Inhalt, Gestaltung, Inseraten usw. festgehalten sind.

Der Gemeinderat hat die Auflage der provisorischen Beitragsberechnung und des Beitragsplans Trottoir Süd, GB Nr. 820 bis Eichwald, sowie Trottoir Süd, Eichwald bis Grenze Obergösgen beschlossen. Die Unterlagen können noch bis am 7. April 2014 auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Sämtliche betroffenen Grundeigentümer wurden zudem schriftlich mit den Unterlagen bedient.

Die Schulleitung informierte den Gemeinderat detailliert über die Themen Spezielle Förderung und Externe Schulevaluation sowie über Aktuelles aus dem Schulalltag.

Der Gemeinderat hat das Angebot der musikalischen Grundschulung auf zwei Jahrgänge erweitert. Das Angebot kann neu vom 6-jährigen Kindergarten bis zur 1. Klasse der Primarschule genutzt werden.

Anja Näf

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